Psychologische Therapie für Kinder & Jugendliche

Kinder und Jugendliche erleben Phasen, in denen Gefühle, Verhalten oder der schulische Alltag herausfordernd werden können. Für Eltern ist es oft nicht leicht zu entscheiden, wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist, und auch Jugendliche selbst sind manchmal unsicher, ob psychologische Hilfe wirklich etwas verändern kann.

In meiner klinisch-psychologischen Praxis biete ich einen sicheren, wertschätzenden Rahmen – sowohl für junge Menschen als auch für ihre Eltern. Wir schauen gemeinsam darauf, was gerade schwierig ist, und entwickeln ein individuell angepasstes therapeutisches Vorgehen, das zur jeweiligen Lebensphase passt. Die Methoden, mit denen ich arbeite, sind evidenzbasiert, altersgerecht und transparent erklärt, damit sowohl Kinder, Jugendliche als auch Eltern gut eingebunden sind.

Ziel ist es, Gefühle besser zu verstehen, neue Fähigkeiten im Umgang mit Herausforderungen zu entwickeln und wieder mehr Sicherheit, Leichtigkeit und Selbstvertrauen im Alltag zu gewinnen.

Was sage ich zu meinem Kind, wenn es zur Klinische Psychologin soll?

Eine Klinische Psychologin ist eine Fachfrau, die Kindern und Jugendlichen hilft, wenn sie sich oft traurig, ängstlich oder wütend fühlen oder Probleme im Alltag haben. Sie hört zu, versteht, wie du dich fühlst, und zeigt Wege, besser mit Gefühlen, Sorgen oder schwierigen Situationen umzugehen. Manchmal macht sie kleine Tests oder Spiele, um herauszufinden, was besonders schwerfällt. Danach überlegt sie gemeinsam mit dir (und oft auch mit den Eltern), welche Schritte helfen könnten, damit du dich wieder sicherer, stärker und wohler fühlst.

Hier kann ich unterstützen...

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

ADHS zeigt sich bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in unterschiedlicher Form. Häufig bestehen Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit über längere Zeit zu halten, Aufgaben zu organisieren oder Prioritäten zu setzen. Manche Menschen erleben zusätzlich innere Unruhe, Impulsivität oder ein starkes Bedürfnis nach Bewegung. Andere wiederum wirken eher verträumt, verlieren sich in Gedanken und haben Mühe, den Überblick zu behalten. Diese Symptome können Schule, Studium, Beruf oder Beziehungen belasten – gleichzeitig bringt ADHS oft auch besondere Stärken mit sich, wie Kreativität, hohe Energie oder schnelle Auffassungsgabe.

In der klinisch-psychologischen Diagnostik und Behandlung unterstütze ich dabei, persönliche Muster besser zu verstehen, individuelle Stärken zu nutzen und alltagsnahe Strategien zu entwickeln. Dazu gehören Methoden zur Verbesserung von Aufmerksamkeit, Struktur und Selbstregulation sowie ein achtsamer, ressourcenorientierter Umgang mit eigenen Bedürfnissen.

Lernschwäche

Lernschwächen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene im schulischen, beruflichen oder privaten Alltag stark belasten. Sie zeigen beispielsweise Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben (Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie)), beim Rechnen (Rechenstörung (Dyskalkulie)), oder beim strukturierten Lernen. Betroffene zeigen oft Defizite in Bereichen wie Arbeitsgedächtnis, exekutiven Funktionen oder phonologischer Verarbeitung, während die allgemeine Intelligenz intakt bleibt. Häufig entstehen daraus Frustration, Selbstzweifel oder das Gefühl, den Anforderungen nicht gerecht zu werden.

In der klinisch-psychologischen Begleitung unterstütze ich dabei, individuelle Stärken zu erkennen, Lernstrategien anzupassen und den Umgang mit Schwierigkeiten zu verbessern. Ziel ist es, Motivation, Selbstvertrauen und Freude am Lernen zu fördern sowie die persönliche Leistungsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Tics

Tics sind plötzliche, schnelle, wiederholte Bewegungen oder Geräusche, die oft unwillkürlich auftreten. Sie können vorübergehend oder chronisch sein und in ihrer Intensität schwanken. Häufig führen Tics zu Anspannung, Selbstbeobachtung und Unsicherheit im Alltag.

Manchmal treten Tics zusammen mit zwanghaften Gedanken oder Handlungen auf, sodass sich Symptome überschneiden oder verstärken können. In der klinisch-psychologischen Begleitung lernen Betroffene, Auslöser zu erkennen, den Umgang mit Tics zu erleichtern und Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern und den Alltag wieder selbstbewusst zu gestalten.

Sozial-emotionale Auffälligkeiten

Sozial-emotionale Auffälligkeiten können sich bei Kindern und Jugendlichen auf vielfältige Weise zeigen – etwa durch Schwierigkeiten im Umgang mit anderen, starke emotionale Reaktionen, Rückzug, Unsicherheiten im Kontakt oder Konflikte im sozialen Miteinander. Diese Belastungen wirken sich oft auf das Verhalten in Familie, Schule und Freundeskreis aus und können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen.

In der klinisch-psychologischen Begleitung werden die individuellen Ursachen und Bedürfnisse des Kindes oder Jugendlichen sorgfältig erfasst. Gemeinsam erarbeiten wir Wege, emotionale Kompetenzen, soziale Fertigkeiten und Selbstregulation zu stärken. Ziel ist es, soziale Beziehungen zu verbessern und mehr Sicherheit und Wohlbefinden im Alltag zu ermöglichen.

Verhaltensauffälligkeiten

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern können sich auf unterschiedliche Weise zeigen – etwa durch Aggression, Rückzug, Unaufmerksamkeit oder starke Impulsivität. Häufig belasten sie den Alltag zu Hause, in der Schule oder im sozialen Umfeld und können auch für das Kind selbst Stress verursachen.

In der klinisch-psychologischen Begleitung wird untersucht, welche Ursachen und Auslöser hinter dem Verhalten stehen. Gemeinsam mit dem Kind und den Eltern werden Strategien entwickelt, um Konflikte zu reduzieren, soziale Fähigkeiten zu stärken und das Selbstvertrauen zu fördern.

Stress, Erschöpfung und Burnout

Kinder und Jugendliche erleben heute viele Anforderungen – schulischer Druck, hohe Erwartungen, soziale Medien oder Konflikte im Alltag. Wenn Phasen von Anspannung und Überforderung zu lange anhalten, kann das zu innerer Erschöpfung führen. Betroffene fühlen sich niedergeschlagen, gereizt oder kraftlos, haben Schlafprobleme, ziehen sich zurück oder verlieren die Freude am Alltag.

In der Behandlung geht es darum, Warnsignale früh zu erkennen und gemeinsam gesunde Wege im Umgang mit Stress zu entwickeln. Kinder und Jugendliche lernen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und neue Strategien zur Erholung und Entspannung zu finden. Ziel ist es, wieder mehr innere Ruhe, Selbstvertrauen und Lebensfreude zu gewinnen.

Depression

Eine Depression kann sich bei Kindern und Jugendlichen unterschiedlich zeigen – zum Beispiel durch anhaltende Traurigkeit, Rückzug, Gereiztheit oder den Verlust von Interesse an Dingen, die früher Freude bereitet haben. Manche haben Probleme zu schlafen, grübeln viel oder fühlen sich schuldig und wertlos. Auch körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Bauchschmerzen sind möglich.

In der klinisch-psychologischen Behandlung schaffen wir einen sicheren Rahmen, in dem Gedanken und Gefühle verstanden werden können. Gemeinsam werden hilfreiche Wege erarbeitet, um schwierige Situationen besser zu bewältigen und Selbstvertrauen aufzubauen. Das Ziel ist, wieder Zugang zu Freude, Motivation und innerer Stärke zu finden.

Angst, Angstsymptome und Panik

Angst ist etwas Natürliches und kann helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden. Wenn Angst jedoch zu stark wird oder ohne erkennbaren Grund auftritt, kann sie den Alltag stark beeinflussen. Betroffene spüren häufig innere Unruhe, Vermeidung, Herzklopfen oder Atemnot – manchmal in Form von Panikattacken.

In der Behandlung geht es darum, die Ursachen der Angst zu verstehen und konkrete Bewältigungsstrategien zu lernen. Kinder und Jugendliche lernen, wieder Vertrauen in den eigenen Körper und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Mit bewährten Methoden aus der Verhaltenstherapie wird Schritt für Schritt Sicherheit im Alltag aufgebaut.

Zwangsstörungen

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können sehr belastend sein. Kinder und Jugendliche haben manchmal das Gefühl, bestimmte Dinge immer wieder tun zu müssen, um Angst oder Unruhe zu vermeiden – etwa ständig etwas kontrollieren oder waschen. Kurzzeitig beruhigt das, langfristig aber verstärkt es den Druck.

In der Behandlung wird behutsam verstanden, welche Gedanken und Gefühle hinter den Zwängen stehen. Ziel ist, neue Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln, die mehr Freiheit und Selbstbestimmung ermöglichen. Wissenschaftlich fundierte Methoden unterstützen dabei, Zwänge schrittweise zu verringern und Lebensqualität zurückzugewinnen.

Traumatische Erlebnisse

Nach belastenden oder erschreckenden Erfahrungen – etwa Unfällen, Verlusten, Gewalterlebnissen oder medizinischen Eingriffen – kann es schwer sein, wieder Vertrauen in sich und die Umwelt zu finden. Kinder und Jugendliche leiden oft unter Erinnerungsbildern, Albträumen, starker innerer Anspannung oder dem Gefühl, „nicht richtig da“ zu sein.

In der klinisch-psychologischen Behandlung wird ein sicherer Raum geschaffen, um das Erlebte in angepasstem Tempo zu verarbeiten. Methoden wie EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) können unterstützen, die Erinnerungen besser zu verarbeiten und die emotionale Belastung zu verringern. Ziel ist es, wieder Stabilität, Sicherheit und Lebensfreude aufzubauen.

Schlafstörungen

Schlafprobleme können viele Ursachen haben: Stress, Sorgen, Überreizung oder belastende Gedanken. Manche Kinder haben Schwierigkeiten einzuschlafen, andere wachen oft auf oder fühlen sich morgens trotz Schlaf müde und erschöpft.

In der Behandlung wird erarbeitet, welche Faktoren den Schlaf beeinflussen, und es werden Wege gefunden, Entspannung zu fördern und förderliche Schlafgewohnheiten zu entwickeln. Ziel ist, wieder erholsam schlafen zu können und dadurch Energie, Stimmung und Konzentration zu stärken.

Chronische Krankheiten und Schmerzen

Wenn Kinder oder Jugendliche über längere Zeit körperlich krank sind oder immer wieder Schmerzen haben, kann das auch die Psyche stark belasten. Oft kommen Erschöpfung, Angst, Rückzug oder Überforderung hinzu, was die Beschwerden noch verstärken kann.

Die Behandlung hilft, besser mit der Erkrankung umzugehen, den Schmerz zu verstehen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Dabei werden innere Ressourcen gestärkt, um trotz körperlicher Einschränkungen Lebensfreude, Selbstvertrauen und Kontrolle über den Alltag zu fördern.

Onkologische Erkrankungen

Eine Krebserkrankung kann für Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine besonders schwierige Zeit sein. Neben den medizinischen Herausforderungen entstehen oft Ängste, Unsicherheit oder Traurigkeit – sowohl während der Behandlung als auch danach.

Die klinisch-psychologische Begleitung bietet Raum, um Gefühle zu ordnen, Kraftquellen zu aktivieren und Wege im Umgang mit Sorgen und Veränderungen zu finden. Ziel ist es, die seelische Stabilität zu fördern, Hoffnung zu stärken und Momente der Lebensfreude bewusst zu erleben.

Kardiologische Erkrankungen

Krankheiten des Herzens können auch bei Kindern und Jugendlichen Ängste und Unsicherheit auslösen – etwa nach Operationen oder medizinischen Eingriffen. Häufig entsteht die Sorge, etwas könne erneut passieren, oder die Angst, körperlich überfordert zu sein.

In der Behandlung werden diese Ängste behutsam aufgegriffen und verarbeitet. Kinder und Jugendliche lernen, wieder Vertrauen in ihren Körper zu gewinnen, mit Stress besser umzugehen und ihre Belastbarkeit schrittweise zurückzuerlangen.

Post-Covid-Syndrom und ME/CFS

Nach einer Covid-Infektion oder bei ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) kann es zu anhaltender körperlicher und geistiger Erschöpfung kommen. Viele Kinder und Jugendliche berichten von Konzentrationsproblemen, Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen oder dem Gefühl, nach kleinster Anstrengung völlig erschöpft zu sein.

Die klinisch-psychologische Begleitung hilft, mit diesen Symptomen umzugehen und Kräfte achtsam einzuteilen. Gemeinsam werden individuelle Strategien entwickelt, um den Alltag an die aktuelle Belastbarkeit anzupassen und Zuversicht, Orientierung und Selbstwirksamkeit zu stärken.

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